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Frei mit Maulkorb - Hast Du Mut neue Wege zu gehen?


Der Maulkorb – ein Zeichen von Verantwortung, nicht von Versagen!


Ich erinnere mich noch ganz genau an die Körperhaltung meiner Kundin, als wir mit ihrem Hund, der das erste Mal einen Maulkorb trug, draußen waren.

Hochgezogene Schultern, angespannte Muskulatur und ein unsicherer Blick, der in Richtung des gut besuchten Parks streifte. "Jetzt haben wir den Stempel drauf: Aggressiver Hund!"


Der Hund hingegen lief locker an der Leine, schnupperte, schaute neugierig in die Gegend – ein ganz normaler, fröhlicher Hund.


„Ich hasse diese Blicke“, sagte sie leise. „Ich habe immer das Gefühl, ich muss mich rechtfertigen. Ich bin für die anderen die, die ihren Hund nicht im Griff hat."





Ich hoffe, ich kann Dir mit nachfolgenden Worten ein wenig die Scheu nehmen, Deinen Hund mit Maulkorb zu führen.


Was ist Dein erster Gedanke, wenn Du einen Hund mit Maulkorb siehst?


  • „Gefährlich?“

  • „Aggressiv?“

  • „Schlecht erzogen?“


Doch was oft dahinter steckt ist eine ganz andere Geschichte:


  • Vielleicht frisst der Hund draußen alles, was er findet.

  • Vielleicht hat er Angst vor Nähe und schnappt in Stresssituationen.

  • Vielleicht ist er krank, unsicher, traumatisiert oder einfach sehr, sehr überfordert.

  • Vielleicht wird der Maulkorb auch einfach nur für die Öffis antrainiert.

  • Vielleicht ist der Hund draußen einfach nur ansprechbarer mit Maulkorb.


Der Maulkorb ist kein Symbol für Versagen – sondern für Voraussicht, Fürsorge und Sicherheit.


„Aber mein Hund mag das doch nicht …“

Das höre ich oft. Und ja – ein Maulkorb, der einfach „übergestülpt“ wird, kann unangenehm sein. So wie ein Fahrradhelm, den man einem Kind ohne Erklärung aufsetzt.

Doch ein gut antrainierter und gut angepasster Maulkorb kann etwas völlig anderes sein:


  • ein Ankündiger für Spaziergänge

  • ein Zeichen für gemeinsame Abenteuer

  • ein Stück Sicherheit für Hund und Mensch

  • ein großartiges Hilfsmittel im Training

  • ein Stück Freiheit für Deinen Hund


Wenn der Maulkorb langsam, kleinschrittig, fair und mit Freude aufgebaut wird, verliert er seinen Schrecken. Manche Hunde stecken die Nase später freiwillig hinein – weil sie gelernt haben: Mit diesem Ding passiert mir nichts Schlimmes.


Die Scham und das Gefühl bewertet zu werden spürst nur Du und das ist vielleicht der schwerste Teil - nicht der Maulkorb selbst und nicht Dein Hund!


Doch lass mich Dir eines sagen – ganz klar und von Herzen:


  • Du schuldest niemandem eine Erklärung.

  • Nicht dem fremden Menschen auf dem Parkplatz.

  • Nicht der Nachbarin.

  • Nicht dem Jogger, der die Straßenseite wechselt.


Du kennst deinen Hund. Du trägst Verantwortung für ihn. Und du hast eine Entscheidung getroffen, die Sicherheit schafft. Das ist nichts, wofür man sich schämen muss.

Das ist etwas, worauf man stolz sein darf. Ein Hund mit Maulkorb ist kein Problemhund,

er ist ein Hund mit Bedürfnissen. Ein Hund mit einer persönlichen Geschichte.

Ein Hund, dessen Mensch hinschaut, statt wegzusehen.

Und vielleicht ist genau dieser Maulkorb das Zeichen dafür, dass hier jemand den Mut hatte, neue Wege zu gehen.

Weg von Angst, weg von Scham und hin zu Vertrauen in sich selbst.


Sarah & Peanut

Warum trägt Peanut einen Maulkorb? "Einfach weil er es kann!"


 
 
 

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Hundetraining zwischen Köln und Bonn, Brühl, Wesseling, Bornheim und Umgebung und in Meckenheim und 53505 Berg.

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